Ältere Dame im Rollstuhl im Gespräch mit Betreuerin
Rettungsring an einem Steg

In jedem Leben gibt es Ebbe und Flut

1911 wurde in einem Aufsatz geschrieben: „Wie ehrenvoll wäre für Hamburg, wenn sich durch die Hilfe großer Wohltäter, wie sie seit Jahrhunderten hier in Hamburg zu finden waren, bei uns der Gedanke eines gemeinsamen Wohlfahrtshauses verwirklichen sollte.“ Das schrieb die sozial engagierte, gemäßigte Frauenrechtlerin, Helene Bonfort. Und ihr Aufruf wurde gehört.

1913 wurde unter anderem von Max M. Warburg der Grundstein für die HAMBURGISCHE BRÜCKE gelegt. Die Gesellschaft setzte bei der individuellen Hilfe für Bedürftige an. Sie verstand sich als Wegweiser und Vermittlungsstelle, ausdrücklich in Zusammenarbeit mit dem Senat und den Behörden. Die Unantastbarkeit der menschlichen Würde war oberstes Gebot und ist es bis heute geblieben. Die Bedürftigen wurden nie als Bittsteller behandelt, sondern stets als würdige Menschen. Man begegnete sich auf Augenhöhe.